Jahresbrief 2010
Liebe(r) Kinesiologie Anwender/In!
Viel hat sich getan im Jahr 2009 – bei uns
· Eine neue Methode – die Metamorphische Methode – hat in meinem Werkzeugkasten einen guten Platz gefunden.
· Da mich diese Methode so begeistert hat, habe ich im Herbst die Lehrausbildung bei Gaston St. Pierre gemacht.
· Der Gesundheitsstammtisch hat sich aufgelöst.
· Ich habe meine Ausbildung Psychotherapeutisches Propädeutikum abgeschlossen.
· Eine Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern und Angehörige ist von Weickinger Gabi und mir gegründet worden.
· Weickinger Gabi hat als Bürokauffrau bei mir zu arbeiten begonnen und sie ist nicht nur hervorragend in Ihrer Arbeit, sondern auch als Mensch eine 100%ige Bereicherung für meinen Betrieb.
· Seminar im Wohnzimmer hat einen neuen Internettauftritt und es ist für jeden möglich durch einen Jahresbeitrag auf das Wissenspool zuzugreifen.
· Die Lebenssäule ist in Produktion – mehr darüber unter
www.flow9.at
· Wieser Elisabeth, Bencsics Ursula und ich haben eine weitere
Seminarzusammenarbeit gegründet – mehr darüber unter
www.lkms.at
· Das erste Touch + Seminar wurde von uns dreien abgehalten – und das mit vollem Erfolg!
Und bei Dir…hat sich auch was getan?
Für die Schritte die ich mit Dir gehen durfte, möchte ich mich sehr herzlich bei Dir bedanken.
Wir nähern uns rasend schnell einer besonderen Zeit.
Die Welt dreht sich immer schneller, die Zeit wird immer kostbarer und unsere eigene Wahrnehmung in Bezug auf unsere Mitmenschen und unsere Umgebung immer wichtiger. Was auch immer wichtiger wird ist die Eigenverantwortung!
Hast Du Dir schon überlegt wo Du noch in die Eigenverantwortung gehen könntest?
Hier einige meiner Betätigungsfelder für die Eigenverantwortung:
· Ich werde für jede menschliche Begegnung dankbarer sein.
· Ich werde viel mehr lachen und meine Probleme viel leichter nehmen.
· Ich werde alles immer gleich erledigen.
· Ich werde mich immer fragen, ob es sich für mich richtig anfühlt!
Auszug aus dem Buch "The Hundredth Monkey" von Ken Keyes, Jr.
Die Japanische Affenart "Macaca Fuscata" wird seit über 30 Jahren in der Wildnis beobachtet. 1952 haben Wissenschaftler diesen Affen auf der Insel Koshima Süßkartoffeln in den Sand gelegt. Die Affen liebten den Geschmack der rohen Süßkartoffeln, aber sie fanden die Erde und den Sand, der daran klebte unangenehm. Imo - ein 18-Monate altes Weibchen - fand heraus, dass sie das Problem lösen konnte, indem sie die Kartoffel im nahegelegenen Fluss reinigte. Sie zeigte diesen Trick ihrer Mutter. Ihre Spielgefährten lernten diese neue Methode ebenfalls kennen und zeigten sie ebenfalls ihren Müttern. Die Wissenschaftler konnten beobachten, wie diese kulturelle Innovation zunehmend von anderen Affen übernommen wurde. Zwischen 1552 und 1958 lernten alle jungen Affen die sandigen Süßkartoffeln zu waschen, um sie schmackhafter zu machen. Doch nur diejenigen Erwachsenen, die ihre Kinder nachahmten, lernten diesen sozialen Fortschritt kennen. Die anderen Erwachsenen aßen weiterhin dreckige Kartoffeln.
Dann geschah etwas Überraschendes. Im Herbst 1958 wuschen bereits eine bestimmte Anzahl Affen die Kartoffeln – wie viele genau ist unbekannt. Nehmen wir an, dass es eines Tages bei Sonnenaufgang 99 Affen auf der Koshima Insel gab, die ihre Süßkartoffeln wuschen. Und nehmen wir ferner an, dass im Verlauf dieses Morgens der 100. Affe lernte seine Kartoffeln zu waschen. Da geschah es! Am selben Abend begannen praktisch alle in der Sippe ihre Süßkartoffeln vor dem Verzehr zu waschen. Die hinzugekommene Energie des 100. Affen hatte irgendwie einen ideologischen Durchbruch erzeugt.
Doch das Überraschendste für die Wissenschaftler war, dass die "Mode" Süßkartoffeln zu waschen über das Meer sprang. Affenkolonien auf anderen Inseln und die Affenpopulation von Takasakiyama auf dem Festland begannen ebenfalls ihre Süßkartoffeln zu waschen.
Wenn auch die genaue Anzahl verschieden sein kann - das 100. Affe-Phänomen bedeutet, dass das Erkennen eines neuen Weges durch eine kleine Anzahl von Menschen auf deren Bewusstseinsfeld begrenzt bleiben kann. Es gibt aber den Punkt, an dem ein Einzelner, der hinzu kommt, den nötigen Unterschied ausmachen kann, bei welchem das Feld auf andere überspringt. Irgendwann ist die kritische Masse überschritten und neue Wege und Erkenntnisse gelten für alle!!
Ich wünsche Dir und den Menschen die Du liebst alles was Ihr Euch wünscht von ganzem Herzen.
· Ein Gehirn das positive Gedanken denken kann.
· Ein Herz das die Gedanken lebendig macht.
· Das Vertrauen, auf Eure Gefühle zu hören.
· Die Lust darauf, dass Ihr Euch Eures „göttlichen Funkens“ bewusst werdet.
· Hände die Euch ins Handeln bringen.
· Füße die Euch dorthin tragen wo Ihr hinwollt
· Und viele Menschen die euch dorthin begleiten und dabei unterstützen.
Wünsche Euch eine schöne Zeit!
Ursula Rohatsch





