
A wie Arnika
Diese Gebirgspflanze, auf Deutsch Bergwohlverleih, hilt bei Entzündungen im Gelenksbereich, bei Prellungen oder Verstauchungen.

B wie Baldrian
Bei Nervosität, Unruhe und Schlafstörungen gilt Baldrian als wirksames Mittel zur Entspannung und Beruhigung. Man kann es in Form von Tinktur, Tee oder als Badezusatz verwenden.
B wie Borretsch

Wegen seines hohen Schleimanteiles hat Borretsch eine "einhüllende" Wirkung, sodass Atemwegsbeschwerden gelindert werden. Seine geschmeidig machende Wirkung wirkt sich wohltuend bei der Behandlung von Wunden und Hauterkrankungen aus. In Form von Tees besitzt Borretsch eine stark wassertreibende Wirkung.

B wie Brennnessel
Brennnessel kann zur Anregung des gesamten Körperstoffwechsels herangezogen werden. Sie ist daher ein beliebter Bestandteil in Teemischungen gegen Rheuma-, Gicht-, Galle- und Leberbeschwerden. Außerdem besitzt die Brennnessel eine hohe antiallergene Wirkung.

E wie Echinacea
auch roter Sonnenhut genannt: Er ist die beste Schutzpolizei zur Stärkung des Immunsystems. Die Pflanze mit den schönen Blüten bringt das Abwehrsystem gezielt wieder auf Touren.
E wie Eibisch

Die Pflanze blüht zwischen Juni und August und hilft bei Husten oder Entzündungen im Mund und Rachen. Die Blätter und Wurzeln wirken schleimlösend und entzündungshemmend.

D wie Dost
Der Dost ist eigentlich die universale Heilpflanze schlechthin. Sie kann bei Beschwerden im Bereich Magen-Darm und Galle genauso wie zur Behandlung von Atemwegserkreankungen herangezogen werden. Die Pflanze besitzt eine hoch antiseptische Wirkung.
G wie Goldrute
Die heimische, in Wäldern vorkommende Goldrute ist das Kraut der Wahl bei Harnwegsinfekten. Der Tee schmeckt zwar bitter, aber: "Bitteres vertreibt Bitteres."

H wie Holunderblüten
Die stark durftenden Blüten sind großartige Schweißtreiber, wirken als Tee gegen Frösteln und andere Erkältungssymptome und stärken die Abwehrkräfte.

J wie Johanniskraut
Es sorgt als Öl für regenerierende Abkühlung bei Sonnenbrand und Verbrennungen, aber auch bei Muskelschmerzen.

J wie Jasmin
Ein Aufguss mit Jasminblüten wirkt besänftigend und beruhigend. Das ätherische Öl gilt als antidepressiv und entspannend. Äusserlich wird es bei trockener und empfindlicher Haut angewendet. Das isolierte ätherische Öl darf nicht innerlich angewendet werden.

K wie Käsepappel
Sie blüht zwischen Juni und September und beruhigt als Tee den Magen.

K wie Kapuzinerkresse
Alle Teile der Kapuzinerkresse scheinen antibiotisch zu sein, insbesondere den nach Verletzung der Pflanze freigesetzten Senfölen kommt diese Eigenschaft zu. Zur Erhöhung der Infektionswiderstandsfähigkeit kann man einem Aufguss anwenden. Hilft gegen Katarrhbildung und Atemwegserkrankungen.

L wie Lavendel
Lavendel wirkt beruhigend bei nervösen Herzleiden und Schlafstörungen. Weiters besitzt Lavendel eine gallenflussfördernde sowie harn- und blähungstreibende Eigenschaft.

L wie Löwenzahn
Wer kennt sie nicht, die Pusteblume, deren Blätter eine anregende Wirkung auf Leber und Galle haben und daher sehr gern bei Entschlackungskuren verwendet werden.

L wie Lindenblüten
Die getrockneten gelblich weißen Blüten der Linde wirken als Tee schweißtreibend und schlagen so manche Verkühlung in die Flucht.

L wie Luzerne
Die antiseptische Wirkung der Luzerne kann vor allem bei Beschwerden im Bereich der Atemwege genutzt werden, wobei bei der Luzerne hauptsächlich das hoch wirksame ätherische Öl zur Anwendung kommt. Dieses wird auf Brust und Kehle aufgetragen.

M wie Mädesüß
Das von Juni bis August an feuchten Standorten gelblich-weiß blühende Kraut ist, Dank der enthaltenen Salicylsäure, besonders bei fiebrigen Erkältungskrankheiten als Tee eine Wohltat. Mädesüß wirkt dabei entzündungshemmend und lindert auch Schmerzen im Bereich der Verdauung.

M wie Mutterkraut
Tee, welcher aus Mutterkraut zubereitet wird, wirkt besonders schmerzlindernd bei Migräne oder Kopfschmerzen. Weiters besitzt Mutterkraut fiebersenkende, sowie antirheumatische Eigenschaften.

M wie Malve oder Stockrose
Die Malve ist, besonders in Form von Tee oder Aufguss eingenommen, ein hilfreiches Mittel gegen Erkrankungen der Atemwege und lindert vor allem Reizhusten sehr gut. Durch ihren hohen Anteil an Schleim- und Gerbstoffen kann diese Pflanze auch zur Behandlung von Magen- und Darmentzündungen verwendet werden.

N wie Nachtkerze
Tees aus den Blüten und den Blättern der Nachtkerze wirken beruhigend, schmerzlindernd, besonders bei Beschwerden im Bereich der Verdauung.

O wie Oregano
Dieses Kraut ist nicht nur ein hervorragendes Gewürz in getrockneter, geriebener Form, sondern auch Balsam bei Verdauungsstörungen jeder Art.

M wie Melisse
Sie ist das beste Mittel zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems. Ein Tee aus den getrockneten Laubblättern wirkt wahre Wunder bei Unruhe und Nervosität. Aber auch das ätherische Öl der Melissenblätter beruhigt bei Nervenschmerzen.

P wie Pfefferminze
Sie schmeckt nicht nur als erfrischender Tee im Sommer, sondern eignet sich auch besonders gut zum Krampflösen im Magen-Darmbereich. Das ätherische Öl vertreibt, tropfenweise auf den Schläfen verrieben, Kopfschmerz.

R wie Rosmarin
Dieses würzige Küchenkraut regt die Magensäfte an und stärkt als Tee oder Badezusatz den Kreislauf.

R wie Ringelblume
Die Ringelblume ist ebenfalls eine vielseitig anwendbare Pflanze. Sie ist antiseptisch und kann in Salbenform sowohl für Wundbehandlungen als auch für Entzündungen der Haut verwendet werden. Innerlich angewendete Ringelblumenaufgüsse helfen bei Entzündungen des Verdauungssystems. Außerdem hat die Ringelblume eine stark entgiftende Wirkung.

S wie Salbei
Er beugt Entzündungen im Hals- und Rachenbereich vor. Die frischen oder getrockneten Blätter werden als Tee auch gegen übermäßigen Schwitzen eingesetzt.

S wie Schwarzkümmel
Die Inhaltsstoffe weisen auf eine Magen- und Gallenwirksamkeit hin, die ebenso den Darm und die Nierenfunktion günstig beeinflusst. Weiters werden verschiedene Drüsenfunktionen angeregt.

S wie Schafgarbe
Tee aus Schafgarbenkraut wird wegen seiner appetitanregenden und verdauungsfördernden Wirkung schon seit Urzeiten gegen Beschwerden des Magen-Darmtraktes als auch bei Gallenleiden verwendet. Die Schafgarbe besitzt auch eine gallen- und blähungstreibende, sowie entzündungshemmende und gerinnungsförderende Wirkung.

T wie Thymian
Das Kraut hilft als Tee oder als Badezusatz bei Erkältung. Die heilende Wirkung des schmackhaften Küchengewürzes bei trockenen Husten war bereits im Mittelalter bekannt. Dank seiner keimtötenden und krampflösenden Wirkung hilft er auch bei so mancher Magenverstimmung.

W wie Weißdorn
Dieses Rosengewächs mit seinen schneeweißen Blüten ist ein natürlicher Helfer bei leichten Herzbeschwerden und wirkt regulierend auf den Blutdruck.
Y wie Ysop

Der Ysop hat ähnliche Heilwirkung wie der Salbei. Besonders geeignet als Gurgelmittel bei Halsentzündungen und Heiserkeit, innerlich bei chronischer Bronchitis und Bronchialasthma.
Z wie Zinnkraut
Dieses Kraut ist das natürliche Blutreiniungsmittel schlechthin, es löst Wasserstauungen im Körper und festigt das Bindegewebe.






