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Die  Goji Beere nimmt den höchsten Rang in der chinesischen Krätuerheilkunde ein und wird teilweise regelrecht verehrt. Die Chinesen schreiben dieser Beere ein größeres Spektrum an positiven Wirkungen zu als irgendeinem anderen Schatz ihrer an natürlichen Heilmitteln überaus reichen Tradition und sie ist unverzichtbarer Bestandteil unzähliger Kräuterformeln.

 

Die kleine rote Beere wird zur Stärkung von Blut, Leber und Nieren eingesetzt, gegen Schwäche und Impotenz, zur Unterstützung des Immunsystems, zur Behandlung von Herzerkrankungen und Bluthochdruck sowie zur Erhaltung der Sehkraft. Auch Schwindel, Tinnitus und Kopfschmerzen werden damit angegangen und etliches mehr. Neben den Früchten kommen die Blätter, die Samen sowie die Rinde und die Wurzeln zur Anwendung. In ländlichen Gegenden, wo sich die traditionelle Kräutermedizin am stärksten erhalten hat, ist die leuchtend rote Beere bis heute Bestandteil der täglichen Nahrung.

Sie findet sich in Eintöpfen, Suppen und Soßen und wird in getrockneter Form wie Rosinen gekaut. Ausserdem werden  Goji Beere zu erfrischenden und anregenden Getränken wie Tee, Saft oder Wein verarbeitet.

Das Hauptanbaugebiet liegt in der autonomen Provinz Ningxia im nördlichen Zentralchina, am Fuße eines riesigen Bergmassivs, das sich im Nordosten an den Himalaya anschließt. Hier erhielt die kleine rote Beere sogar ihr eigenes Fest. Jedes Jahr im August wird sie zur Erntezeit mehrere Tage lang mit Musik, Tänzen und Ansprachen gefeiert. Interessanterweise sind in dieser Provinz mehr Hundertjährige anzutreffen als in irgendeinem anderen Teil Chinas.

 

Die  Goji Beere verstärkt laut der Überlieferung die Qualität von Yin und damit Eigenschaften, die in unserer schnelllebigen Zeit mit ihrer oft "hitzigen" Aktivität und den damit korrespondierenden Erkrankungen einen wohltuenden Ausgleich schaffen: Ruhe, Gelassenheit und Rückbesinnung.

 

Inhaltsstoffe der  Goji Beere:

 

Protein: 15,6%

Zucker: 42,0 %

davon Polysaccacharide 31,0 %

Fett: 0,45 %

Ballaststoffe: 21,0 %

Essentielle Fettsäuren in den Kernen:

100g Goji-Kernöl enthalten: Linolensäure 67,8g

Alpha-Linolensäure 3,4g

Oleinsäure 16,8g

Palmitoleinsäure 7,3g

Stearinsäure 3,2g

 

19 Aminosäuren, einschl. aller essentiellen Aminosäuren

 

Vitamin C

 

B-Vitamine: B1, B2, B3

 

Mineralien: Kalzium, Magnesium, Kalium, Phospor

Spurenelemente: Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Chrom, Selen, Aluminium, Arsen, Barium, Beryllium, Blei, Bor, Cadmium, Germanium, Kobalt, Lathan, Lithium, Molybden, Nickel, Niobium, Quecksilber, Silber, Strontium, Titanium, Vanadium, Yttrium, Zinn, Zirkonium und einige weitere in allerfeinsten Spuren

 

Carotinoide: einschließlich Alpha-Carontin, Beta-Carotin, Zeaxanthin und Lutein

 

Polyphenole: Ellagsäure und weitere

 

Zusätzliche bioaktive Substanzen:

azyklische Diterpenglykoside, Beta-Cryptoxanthin, Beta-D-Glucopyranosyl-Ascorbat, Betain, Beta-Sitosterol, Cerebroside, Cumarinsäure, Cyperone, Daucosterol, Lycopin, Monomethyl-Succinat, Monotherpenglykoside, p-Cummarinsäure, Physalin, Pyrrole, Scopoletin, Solavetivon, Taurin, Vanillin-Säure, Withanolide, Xanthophyll, zyklische Peptide.

 

Für Diabethiker mehr als geeignet.

Quelle: Buch "Goji - die ultimative Superfrucht" von Shalila Sharamon & Bodo J. Baginski ISBN 978-3-89385-544-5

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